Veranstaltungen 2026

Vortrag von antifa.nt

Freitag, 19.06.2026, 19:00, TaF

Musikalisches Gedenken an den 22.07.2011

Input und gemeinsames Singen

Sonntag, 21.06.2026, 11:00-13:30 Uhr, Melanchtonhaus

Sonntag, 12.07.2026, 11:30-14:00 Uhr, DJR

Mittwoch, 15.07.2026, 19:00-21:30 Uhr, Melanchtonhaus

Solidarität mit Betroffenen rechten Terrors sichtbar machen und auf die Straße tragen!

Gemeinsames Transpi-Malen und Input zum 22.07. 

Sonntag, 12.07.2026, 14:30 Uhr, DJR

Film: Einzeltäter Teil 1: München

Dokumentarfilm von Julian Vogel

Dienstag, 21.07.2026, 18:00 Uhr Kulturschlachthof

Mit KüFa und Anschlussgespräch von NSU Komplex auflösen

Gedenkkundgebung: Zehn Jahre Anschlag am OEZ. Zehn Jahre rechter Terror. Zehn Jahre offene Fragen.

Demonstration am 19.7.2026 in München
14:00 Uhr, Gärtnerplatz

Gedenken

Mittwoch, 22.07.2026, 17:00 Uhr, Johannisstraße

Reisebericht Oslo

Freitag, 07.08.2026, 18:00 Uhr, Ort tba


Vor 15 Jahren, am 22.07.2011, wurden in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet, darunter 69 Jugendliche, die an einem Ferienlager der Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Arbeiter*innenpartei teilnahmen. Seine rassistischen, antisemitischen, antikommunistischen und antifeministischen Motive legte der Attentäter in einem Manifest offen. Die Tat prägte den Rechtsterrorismus nachhaltig, seither haben sich zahlreiche weitere Täter positiv auf diesen Anschlag bezogen.

So auch ein Täter, der am 22.07.2016, vor 10 Jahren, neun Menschen im Olympia-Einkaufzentrum in München erschoss. Seine Tat fand am gleichen Datum wie der Anschlag in Norwegen statt, er äußerte ein rassistisches und extrem rechtes Weltbild und bezog sich auf das Manifest des Täters von 2011. Trotz des ersichtlichen Zusammenhangs beider Anschläge wurde lange von einem politischen Motiv abgesehen und die Tat von Seiten des Landeskriminalamtes Bayern als Amoklauf eines (psychisch kranken) Einzeltäters eingeordnet.

Beide Anschläge sind heute wenig präsent in der öffentlichen Wahrnehmung und Erinnerungskultur.

Mit dieser Veranstaltungsreihe soll dem Vergessen etwas entgegengesetzt, über die Taten und ihre politischen Dimensionen aufgeklärt und an die Ermordeten erinnert werden.